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Der Garten im Mai

Buschbohnen richtig aussäen – so gelingt es

Buschbohnen sind ideal für den Gemüsegarten und lassen sich leicht direkt ins Beet aussäen. Wichtig ist der richtige Zeitpunkt: Säen Sie erst nach den Eisheiligen ab Mitte Mai, wenn der Boden mindestens 10 bis 12 °C warm ist, da Bohnen sehr kälteempfindlich sind. Wählen Sie einen sonnigen, geschützten Standort mit lockerem, humusreichem Boden. Die Samen werden etwa 2 bis 3 cm tief gelegt, mit 8 bis 10 cm Abstand, bei einem Reihenabstand von etwa 40 cm. Nach der Aussaat gut angießen und gleichmäßig feucht halten. Buschbohnen keimen meist nach 8 bis 14 Tagen. Für eine längere Ernte empfiehlt sich eine gestaffelte Aussaat bis Juli. Bohnen verbessern außerdem den Boden, da sie Stickstoff binden.


Erdbeeren mulchen für eine saubere Ernte

Im Mai beginnen Erdbeerpflanzen zu blühen und die ersten Früchte entwickeln sich. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um den Boden rund um die Pflanzen zu mulchen. Eine Mulchschicht aus Stroh schützt die Früchte vor Verschmutzung und Fäulnis, hält Feuchtigkeit im Boden und unterdrückt Unkraut. Verteilen Sie das Stroh locker zwischen den Reihen und unter den Fruchtständen, sobald die Blüten sichtbar sind. Achten Sie darauf, die Pflanzenherzen nicht zu bedecken. Alternativ eignen sich Holzwolle oder spezielle Mulchmatten. Regelmäßiges Gießen bleibt wichtig, besonders bei Trockenheit. Mit der richtigen Pflege können Sie sich schon bald auf aromatische, gesunde Erdbeeren freuen.


Blumenwiesen statt Rasen – mehr Natur im Garten

Eine Blumenwiese ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch ökologisch wertvoll. Im Gegensatz zum kurz gehaltenen Rasen bietet sie Nahrung und Lebensraum für zahlreiche Insekten wie Bienen, Schmetterlinge und Käfer. Für die Anlage eignet sich ein sonniger Standort mit eher nährstoffarmem Boden. Entfernen Sie zunächst den alten Bewuchs und lockern Sie die Fläche gut auf. Verwenden Sie regionales Saatgut mit heimischen Wildblumen und Gräsern. Die Aussaat erfolgt idealerweise im Mai oder Spätsommer. Wichtig: Die Fläche nach der Aussaat feucht halten und in den ersten Wochen nicht betreten. Eine Blumenwiese wird nur ein- bis zweimal im Jahr gemäht und entwickelt mit der Zeit eine natürliche Vielfalt. So leisten Sie einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz direkt vor der Haustür.


Fledermäuse im Garten willkommen heißen

Fledermäuse sind nützliche Gartenbewohner, denn sie fressen große Mengen an Insekten – darunter auch viele Schädlinge. Um Fledermäusen geeignete Lebensräume zu bieten, sollte der Garten möglichst naturnah gestaltet sein. Eine vielfältige Bepflanzung mit Wildstauden, Sträuchern und Obstbäumen bietet Nahrung für Tag- und Nachtfalter sowie deren Raupen. In einem Gartenteich mit flacher Uferzone und ohne Fischbesatz können sich Insektenlarven entwickeln. Unterschlupf finden Fledermäuse in älteren (Obst-)bäumen, Totholzstapeln, Schuppen oder Fledermauskästen, die jedoch mind. 3 m hoch aufgehängt werden müssen.


© Bundesverband der Kleingartenvereine Deutschlands e. V.

 
 
 

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