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Der faszinierende und oft in der Öffentlichkeit übersehene Bereich der Kleingärten gewinnt in unserer Gesellschaft zunehmend an Bedeutung. Das Kleingartenwesen, das oft als Rückzugsort für Naturfreunde und Hobbygärtner betrachtet wird, rückt immer mehr ins öffentliche Bewusstsein. Doch welche Gründe führen dazu, und welche Rolle spielt es in unserer Gesellschaft?

 

Der Kleingarten ist weit mehr als nur ein kleines Stück Land, auf dem Obst und Gemüse gedeihen. Er stellt ein Refugium der Natur inmitten der urbanen Betriebsamkeit dar – eine grüne Oase, die nicht nur Erholung bietet, sondern auch eine Vielzahl von ökologischen und sozialen Vorteilen mit sich bringt. Gerade in Zeiten, in denen der urbane Raum expandiert und die Natur oft in den Hintergrund gedrängt wird, gewinnt die Bedeutung der Kleingärten an Gewicht.

 

Nicht nur ökologisch sind Kleingärten wertvoll, sondern auch sozial tragen sie zur Gemeinschaft bei. Kleingartenanlagen fungieren als Orte der Begegnung, des Austauschs und der gemeinsamen Leidenschaft für das Gärtnern. Hier entstehen Freundschaften, Wissen wird geteilt, Erfahrungen ausgetauscht und Ernteerträge miteinander geteilt. In einer Ära, in der die Digitalisierung oft zwischenmenschliche Beziehungen zu überdecken droht, erweisen sich Kleingärten als echte Begegnungsstätten, die die soziale Bindung in der Gemeinschaft fördern.

Um die Bedeutung des Kleingartenwesens weiter zu unterstreichen und der Öffentlichkeit vorzustellen, bündeln der Landesverband der Gartenfreunde und der Rostocker Verband der Gartenfreunde erneut ihre Kräfte. Wie bereits im letzten Jahr werden wir uns gemeinsam auf der OstseeMesse präsentieren.

Diese Messe ist nicht nur eine Plattform für Gartenliebhaber, sondern auch eine Gelegenheit für all diejenigen, die sich bisher noch nicht intensiv mit dem Kleingartenwesen auseinandergesetzt haben.

 

Besucher unseres Gemeinschaftsstands erwartet ein facettenreiches Programm: Fachvorträge zum ökologischen Gärtnern, Tipps zur nachhaltigen Gestaltung des eigenen Kleingartens und die Möglichkeit, mit erfahrenen Gärtnern ins Gespräch zu kommen. 

 

Die OstseeMesse wird somit zum Treffpunkt für alle, die ihre Leidenschaft für das Gärtnern teilen, aber auch für diejenigen, die noch unentdeckte grüne Oasen für sich entdecken möchten. Wir laden Sie herzlich ein, mit uns die Welt der Kleingärten zu erkunden, sich inspirieren zu lassen und Teil dieser blühenden Gemeinschaft zu werden.

 

Wir freuen uns darauf, Sie auf der OstseeMesse in der Hansemesse begrüßen zu dürfen, um gemeinsam das Kleingartenwesen zu feiern – eine Quelle der Natur, der Gemeinschaft und der Inspiration!

 

Susann May

Vorstandsmitglied für Öffentlichkeitsarbeit

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Der Landesverband der Gartenfreunde Mecklenburg und Vorpommern ist die Dachorganisation für Kleingärtner in der Region Mecklenburg-Vorpommern.

 

Die Aufgaben des Verbandes sind in der Satzung festgelegt und gemäß dieser besteht der Zweck des Landesverbandes darin, das Kleingartenwesen in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen staatlichen Stellen zu fördern, seine sozialpolitische Bedeutung zu betonen und auf seine Entwicklung Einfluss zu nehmen.

 

Der Verband strebt an, die Umweltbildung zu fördern, die Öffentlichkeit über Umwelt- und Naturschutzthemen zu informieren und den Schutz der Natur zu unterstützen. Darüber hinaus setzt sich der Verband für die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege im Einklang mit geltenden Gesetzen ein, einschließlich Umwelt-, Küsten- und Hochwasserschutz.

Bundespolitische Forderungen des BKD
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Grüne Infrastruktur weiterentwickeln: Kleingärten fördern

 

Der positive Einfluss, den Kleingärten auf sozialen Zusammenhalt, Bewahrung der Kulturtechnik Gärtnern, Klima, Biodiversität sowie auf die Lebensqualität und das Erscheinungsbild von Städten und Gemeinden haben, soll erhalten und noch weiter verstärkt werden. Daher fordert der BKD:

  • Den Schutz der Kleingärten als Grüne Infrastruktur unbedingt sichern: Festhalten am Bundeskleingartengesetz (BKleingG) in seiner bewährten Form mit wichtigen Regelungen zum Kündigungsschutz, zur Pachtpreisbindung und zur Entschädigung bei Inanspruchnahme

  • Die bedarfsgerechte Weiterentwicklung von Kleingärten durch die Kommunen fördern: Kleingärten in den Programmen der Städtebauförderung und in weiteren zukünftigen Infrastrukturprogrammen explizit als möglichen Adressaten für Maßnahmen festschrei­ben und bei der Stadtplanung mitdenken

  • Bei zukünftig anstehenden Neuregelungen der Bundeskompensationsverordnung ökologisch aufgewertete Kleingartenanlagen als Kompensations­flächen anerkennen. Entsprechende Forschungsvorhaben und Modellprojekte sollten durch die Bundespolitik gefördert werden

Weiterlesen:   https://kleingarten-bund.de/gruene-infrastruktur-weiterentwickeln-kleingaerten-foerdern/

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